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Umstellung Bankverbindung auf IBAN

Die IBAN ist nicht Bank- sondern Konto-bezogen, deshalb stehen keine Verzeichnisse zum Einspielen zur Verfügung. Es ist auch nicht erlaubt, die IBAN selbst aus der Bank- und Konto-Nummer zu berechnen. Nur die kontoführende Bank darf eine IBAN zu einer bestehenden Kontonummer zuordnen. Die IBAN wurde zwar zur Voraussetzung für das SEPA-Zahlungswesen gemacht, doch es gibt kein EU-weites Verfahren, womit man die bestehenden Stammdaten auf die IBAN umstellen könnte.

Deswegen gibt es inzwischen Länder oder sogar Banken, die Dienstleistungen für die IBAN-Umstellung anbieten. Die SAP-Schnittstelle zu diesen Verfahren ist die Transaktion IBANMD (Programm RFIBANMD).

Im SAP-Hinweis 1251446 (IBAN Deutschland: Massengenerierung) wird beschrieben, wie die Daten aus SAP (Infotypen und Datenbanktabellen) exportiert und auch wieder importiert werden können. Für die Schweiz wird das im Hinweis 1019633 (IBAN Schweiz und das SIC IBAN-Tool) und für Österreich im Hinweis 1403282 (IBAN Österreich: Massengenerierung) beschrieben.

Die Transaktion IBANMD nutzt die Tabelle TIBAN zur Speicherung der importierten IBAN. Anschließend kann man die IBAN mit dem Report RPU_FILL_IBAN in die Infotypen schreiben.